Funkübung – Gefahrgutunfall auf der Bahnstrecke Schweinfurt – Würzburg

Es ist 8:57 Uhr am heutigen Sonntag als ein Regionalzug von Schweinfurt in Richtung Würzburg und ein Güterzug mit mehreren Kesselwagen Benzin und anderen Chemikalien unterwegs sind. Auf Höhe des Bahnhofes Waigolshausen kommt es zur Katastrophe. Die beiden Züge stoßen zusammen und entgleisen. Mehrere der Kesselwagen und ein Wagon des Regionalzuges stürzen in den angrenzenden Fluss.
Um 8:59 Uhr wird über die Einsatzzentrale der Feuerwehr Großalarm für die umliegenden Feuerwehren, den ABC-Zug Schweinfurt/Land, die UG-ÖEL, das THW und Rettungsdienst ausgelöst. Sofort machen sich die Hilfsmannschaften auf dem Weg zum Unglücksort. Vor Ort ergibt sich für die Einsatzkräfte ein Bild des Schreckens.
Sofort wird im Landratsamt Schweinfurt ein Krisenstab eingerichtet, der die Unterstützung der Koordination durch UG-ÖEL übernimmt.
Abschnittleiter für den Regionalzug, den Güterzug und die Evakuierung der Bevölkerung werden gebildet. Der Notallmanager der Bahn trifft ein und teilt der Einsatzleitung mit, dass die Bahnstrecke Schweinfurt – Würzburg gesperrt ist. Die Bergungsmaßnahmen beginnen.
Dieses Schreckensszenario war die Grundlage für die Funkübung der örtlichen Hilfsorganisationen des Landkreises Schweinfurt.
Nur über Funkgeräte wird dieses rein fiktive Szenario abgearbeitet. Nach 2,5 Stunden ist die Einsatzübung beendet.
 
Im Anschluss an die Übung erfolgt mit allen Beteiligten eine Lagebesprechung. Alle beteiligten Führungskräfte und der extra für die Übung verständigte Notfallmanager der Bahn sind über die Professionalität der Einsatzkräfte begeistert.
 
Die Funkübung 2010 konnte somit als voller Erfolgt für alle beendet werden.
 
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